| Mannheimer
Morgen – 21.04.2001 |
| MERC-Talente sahnen kräftig ab |
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| EISKUNSTLAUF: Mannheimer holen zum
Abschluss acht Medaillen |
Mit fünf Silber- und drei Bronzemedaillen bei drei
Wettbewerben bestätigten die Läufer und Läuferinnen des
Mannheimer ERC zum Abschluss der Eiskunstlaufsaison
nochmals ihre starke Position innerhalb der deutschen
Szene. Obwohl Katharina Häcker und Christiane Berger mit
der erfolgreichen Teilnahme an den
Juniorenweltmeisterschaften ihre Zugehörigkeit zum
Bundeskader längst bestätigt hatten, nahmen die Schülerinnen
von Landestrainer Peter Sczypa aus freien Stücken auch
noch am DEU-Pokal, dem abschließenden Kadertest der
Deutschen Eislaufunion (DEU) teil. Hier gewann Christiane
Berger in der Meisterklasse Silber und Katharina Häcker
Bronze.
Parallel dazu wurde ebenfalls in Dortmund das Finale
der deutschen Serie ausgetragen, zu dem die jeweils sechs
bestplatzierten Sportler aus vier vorangegangenen
Pokalwettkämpfen eingeladen wurden. Auch hier sahnten die
Schützlinge von Trainer Günther Zöller kräftig ab.
Adrian Schager holte Bronze bei den Junioren, Norman Keck
Silber in der Nachwuchsklasse und Anthony Murray Silber
bei den Neulingen. Der von Sczypa betreute Sven-Erik Cords
hatte sich zwar qualifiziert, musste aber
verletzungsbedingt passen.
Der 13-jährige Norman Keck krönte seine Saison mit
Silber bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Bremen.
Doch da er im Dezember bei den deutschen
Nachwuchsmeisterschaften in Mannheim, seinem ersten
Wettbewerb nach einjähriger Pause, nur Siebter geworden
war, reichte die Addition beider Plätze noch nicht für
den Aufstieg in die nächst höhere Startkategorie auf
nationaler Ebene. Diesen hat die zwölfjährige Denise
Zimmermann geschafft. Die Sczypa-Schülerin feierte in
Bremen nicht nur ihren deutschen Vizemeistertitel bei der
Jugend, sondern auch den Sprung zu den Juniorinnen, zur
zweithöchsten deutschen Startklasse. sd
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© Mannheimer Morgen – 21.04.2001 |
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| Mannheimer
Morgen – 22.03.2001 |
| Gundi Pawasserat hat das Siegen längst nicht
verlernt |
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| EISSCHNELLLAUF: Saison der Mannheimer
Short-Track-Läufer verläuft glänzend / Bei vielen
Wettkämpfen auf dem Treppchen |
Von unserer Mitarbeiterin Sibylle Dornseiff |
Die Mannheimer Eisschnellläufer auf der Kurzbahn haben
eine recht erfolgreiche Saison hinter sich. Allen voran
zeigte Gundi Pawasserat, dass mit ihr weiterhin nicht nur
national, sondern auch weltweit zu rechnen ist. So gewann
sie bei den Short-Track-Weltmeisterschaften der Senioren im
kanadischen Quebec Silber, dann verlängerte sie bei den
"Deutschen" in Inzell ihr Titelabonnement; bei
einem internationalen Wettbewerb in Davos ließ sie ihre
Altersklassenkonkurrenz weit hinter sich und beim Long Track
in Frankfurt gewann sie den Hessenpokal.
Trotz problematischer Trainingsbedinungen auf der
"verlängerten Großbahn" schlugen sich bei diesem
Wettkampf auch die anderen Teilnehmer des MERC-KS
hervorragend. So landeten bei den Damen Svetlana Prislegina
(1.) und Birgit Meier, die Dritte der deutschen
Senioren-Titelkämpfe und Zweite des Berliner Master-Cups,
einen Doppelsieg; bei den Juniorinnen erklommen Jennifer
Pawasserat (2.) und Ulrike Wutzke (3.) das Siegerpodest, als
Dritter stand Senior Siegfried Herz auf dem Treppchen,
Sechster wurde Karl Hager. Mit Rang sechs hatte auch Gerhard
Gerlach (AK 60) die "Deutschen" beendet.
Keineswegs zu einem Reinfall wurde für die Mannheimer
der 10. Internationale Swiss Rheinfall-Cup in Schaffhausen,
denn Rolf Wutzke (3.), Christian Arlt (5.), Robert Simon
(4.) und Theo Stengel (9.), drangen bei diesem Wettkampf,
bei dem die Läufer altersunabhängig nur aufgrund von
Bestzeiten gesetzt werden, in die Liste der Top Ten vor.
Sozusagen eine Sache der Ehre war für Arlt und Wutzke dann
der vom deutschen Verband veranlasste Start beim Olympic Day
in Dresden; denn unter den Kandidaten für die
Juniorenweltmeisterschaften aus zehn Ländern sollten sie
auf sich aufmerksam machen - was ihnen auch gelang. So
qualifizierte sich Noch-Junior Arlt zusammen mit Swetlana
Prislegina auch für die deutschen Meisterschaften der
Aktiven in Rostock. Während die Läuferin allerdings wegen
einer Krankheit passen musste, bestand Arlt im Kreise der
WM-, EM- und Olympiateilnehmer mit einer ordentlichen
Leistung und wurde im Mehrkampf Zwölfter.
Seine nach gutem Auftakt von vielen Stürzen geprägte
Saison rettete Rolf Wutzke bei den für die
Kaderplatzvergabe wichtigen deutschen
Juniorenmeisterschaften im Erzgebirge (Geising) mit dem
Gewinn der Bronzemedaille. Gut hielten sich auch Jennifer
Pawasserat (6.), Karin Satler (7.), Christian Arlt (7.) und
Hanno Satler (8.). Jeweils Rang elf holten Ulrike Wutzke und
Robert Simon.
Dem jüngsten Nachwuchs (AK D und E) vorbehalten waren
die International Open von Dresden, bei denen sich Ulrike
Wutzke und Hanno Satler als Dritte und Jennifer Pawasserat
als Fünfte sehr gut verkauften; ins Vorderfeld liefen
Philipp Hirsch (7.), Desiree Pawasserat (8.) und Klara
Wutzke (10.). Und dann gab es ja noch die vier
Bundesliga-Wettkämpfe in Oberstdorf, Bayreuth, Mannheim und
Dresden, in denen der MERC-KS die das Startalter
betreffenden Möglichkeiten voll ausschöpfte und außer den
gestandenen Sportlern auch dem Nachwuchs eine Chance gab;
zumindest dem, der den Sommer über intensiv trainiert
hatte. Alle rechtfertigten auch das Vertrauen und steigerten
sich von Wettbewerb zu Wettbewerb.
Die Einzelergebnisse: Herren/Jun. A: Christian Arlt: 8.
(Oberstdorf), 7. (Bayreuth), 4. (Mannheim), 11. (Dresden);
Rolf Wutzke: 12./7./8./8. - Damen: Swetlana Prislegina:
8./7./-/-; Petra Jakob: 10./8./5./-; Junioren D: Jennifer
Pawasserat: 4./8./4./7.; Jun. E: Ulrike Wutzke: 3./2./2./1.;
Jun. E/F: Philipp Hirsch: -/1./1./1.; Desiree Pawasserat:
-/11./1./-; Klara Wutzke -/12./2./-; Jun. C: Simon Robert:
-/15./-/8.; Jun. B: Karin Satler: -/9./-/9.. In Mannheim
siegte auch Patrick Pawasserat (Jun. F) und wurde Theo
Stengel (Jun. C) 13.
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© Mannheimer Morgen – 22.03.2001 |
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| Mannheimer
Morgen – 16.03.2001 |
| Medaillenflut für junge Könner |
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| EISKUNSTLAUFEN: Nachwuchs des MERC-KS
erfolgreich |
Von unserer Mitarbeiterin
Auch wenn die Mannheimer Eiskunstlaufszene derzeit von
Christiane Berger und Katharina Häcker beherrscht wird,
so gibt es beim MERC-KS doch auch eine ganze Fülle
hochtalentierten Nachwuchses. Bei den baden-württembergischen
Meisterschaften der Jüngsten in Stuttgart gewann die 18-köpfige
Sportlerdelegation sieben Mal Gold sowie sechs Mal Silber
und bewies nachdrücklich die Bemühungen des Vereins, die
Erfolge der Vorbilder keine Eintagsfliege sein zu lassen.
Kunstläufer, Anfänger, Neulinge - das ist die etwas
irre führende Einstufung des "kleinen
Nachwuchses", denn wer in diesen Klassen startet, ist
schon ein Könner. Beispielsweise D-Kader-Mitglied Larissa
Vetter (8), eine Schülerin von Claudia Leistner, die
nicht nur alle Doppelsprünge beherrscht, sondern auch große
künstlerische Fähigkeiten besitzt. Bei den Neulingen
gewann sie mit Noten bis 3,8 souverän, setzte sich damit
schon im dritten Landeswettbewerb dieser Saison an die
Spitze und ist nun in die Nachwuchsklasse der "Großen"
aufgestiegen. Für einen MERC-Doppelsieg in dieser Klasse
sorgte Genevieve Brewer auf dem Silberplatz.
Ein Riesentalent wächst auch in der von Landestrainer
Peter Sczypa trainierten Sarah Hecken heran, die noch ein
Jahr jünger ist als Larissa, aber ebenfalls schon alles
doppelt springt und sich in Stuttgart für die
D-Kadersichtung im April empfahl. Zusammen mit der
zweitplatzierten Isolde Veeck machte sie den zweiten
Mannheimer Doppelsieg perfekt. Auch Nasim Valerie
Mossageghi (Jg. 92), die Siegerin der Kunstläuferinnen,
hat beste Chancen, zur Kaderprüfung eingeladen zu werden.
Ein zweites und sehr erfolgreiches Standbein hat sich
Einzelläufer Norman Keck im Eistanzen geschaffen, denn
mit Yvonne Bienert holte er auf Anhieb Gold.
"Es zeugt zwar von unserer vernünftigen
Nachwuchsarbeit, wenn wir viele Förderathleten haben,
aber wir benötigen für sie auch Eiszeiten. Ohne zusätzliche
Trainingsmöglichkeiten wird die Eisfläche zu voll und
damit auch zu gefährlich", hofft Treitz auf
konstruktive Verhandlungen mit der Stadt und dem Verband.
Ergebnisse des MERC-KS: Neulinge Mädchen: 1. Larissa
Vetter, 2. Genevieve Brewer, 9. Alana Murray, 10.
Alexandra Hecken, 11. Rebecca Schuster. Jungen: 1. Anthony
Murray. Anfänger Mädchen, Jg. 87-90: 1. Carolin Morlock,
8. Jasmin Giordano; Jg. 91-93: 1. Sarah Hecken, 2. Isolde
Veeck, 5. Angela Eschborn. Eistanzen: 1. Yvonne
Bienert/Norman Keck. Kunstläuferinnen: 1. Nasim Valerie
Mossageghi (Jg. 92), 2. Seher Güler (Jg. 91), 6. Majda
Kanic (Jg. 90), 2. Mae Tozer, 6. Kimberly Babin (beide Jg.
88/89).
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© Mannheimer Morgen – 16.03.2001 |
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| Mannheimer
Morgen – 15.03.2001 |
| Per Internet zum
Eislauf-Paar |
Nach vielen Monaten des Solo-Daseins hat
die 18-jährige Eiskunst-Paarläuferin
Bianca Braun (MERC-KS) wieder einen
Partner gefunden. Sie suchte im Internet
und fand nach den richtigen Mausklicks den
28-jährigen Michael Aldred, einen wahren
Gentleman auf dem Eis. Kein Wunder, denn
Aldred ist Engländer. Mit ihm hat Bianca
Braun wieder richtig Spaß am Training
unter Peter Sczypa.
Bei einem Probetraining merkten die
Beiden schnell, wie gut sie zusammen
passen. Also machte Aldred Nägel mit Köpfen,
zog nach Mannheim und fand in der
Quadratestadt auch schon einen Job. Nach
nur zwei Wochen ist Bianca besser als je
zuvor und sehr zuversichtlich, in der
Klassenlaufprüfung die Qualifikation zur
deutschen Meisterklasse und damit auch die
Berechtigung zum Start bei den deutschen
Titelkämpfen zu schaffen. sd
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© Mannheimer Morgen –
15.03.2001 |
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| Mannheimer
Morgen – 10.03.2001 |
| Ein Debüt zwischen Wut und
weichen Knien |
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| EISKUNSTLAUF: Katharina Häcker und
Christiane Berger vom MERC-KS bei der Junioren-WM |
Von unserer Mitarbeiterin
Sie schlugen ein wie Bomben, allerdings ohne zerstörerischen
Effekt: Das internationale Debüt der Mannheimer Eiskunstläuferinnen
Katharina Häcker als Sechste und Christiane Berger (14.)
bei den Junioren-Weltmeisterschaften brachte vor allem die
mit großem Pressegefolge und eigenem Fernsehteam
angereisten Amerikaner ins Staunen. "Wo die Deutschen
sie die ganze Zeit versteckt hätten? Warum sie denn so
sicher ihre Dreifachen springen könne?", wurde
Katharina nach ihren sensationellen dritten Rang in der
Kurzkür bei der ersten Pressekonferenz ihres Lebens
gefragt. "Weil ich eine so saubere Technik
habe", gab die Schülerin der Mannheimer IGMH kurz
und bündig das Lob an Trainer Peter Sczypa weiter.
Aufregung, Nervosität, Wut, Ärger, Trauer und immer
wieder Freude: Die beiden Mädchen des MERC-KS durchlebten
in Sofia die ganze Palette der Emotionen. Wenig nervös
machte die Beiden der erste Flug ihres Lebens über Wien
nach Sofia; deutlich mehr die nicht immer einfachen
Trainings- und Einlaufbedingungen. "Als ich plötzlich
vor der Kurzkür gemeinsam in der letzten Startgruppe mit
allen Routiniers und Assen auf dem Eis war, wollten die
mich an die Bande drücken und mir keinen Platz
lassen", bewirkte diese Provokation bei der 14-jährigen
Katharina allerdings genau das Gegenteil der gewollten
Einschüchterung. Dass sie ihren mit Wut im Bauch
eroberten dritten Platz in der Kür nicht halten konnte
und auf Rang sechs zurückfiel ("Platz fünf wäre
gerecht gewesen") ärgerte sie zunächst sehr.
"Doch beim Bankett war er verflogen", gehörte
der Abschluss der JWM doch zu den schönsten Ereignissen
der Woche.
Auch Christiane Berger musste Kampfkraft und
Siegeswillen beweisen, als sie sich nach der verpatzten
Qualifikation ("ich hatte ganz weiche Knie") auf
Rang 27 wiederfand und ums Weiterkommen bangen musste.
Doch der Trainer stärkte das Selbstbewusstsein der 13-Jährigen,
mit dem Wissen um ihr Können lief sie zusammen mit
Katharina die beste Kurzkür aller Starterinnen und
arbeitete sich auf Rang elf vor. Dass sie dann nur wegen
der schlechten Quali nach der Kür (12.) im Endeffekt 14.
wurde, störte auch sie nur kurz. "Denn mit meiner
Leistung in Kür und Kurzkür war ich zufrieden." Das
bestätigten auch ihre Mitschüler des Ludwigshafener
Geschwister-Scholl-Gymnasiums, denen sie berichten musste.
"Sportlich kann uns niemand etwas vormachen, aber
läuferisch müssen wir noch dazulernen, eleganter
werden", zogen die Mädchen aus den Erfahrungen in
Sofia Bilanz - eine Einschätzung, der Coach Sczypa voll
und ganz zustimmt. Trotz schlechten Essens ("nächstes
Mal nehmen wir etwas von zu Hause mit"), einer
unattraktiven, kalt-windigen Stadt, morgendlichen
Trainings um 6.30 Uhr, demzufolge auch früher Abendruhe
("nach etwas Fernsehen") haben Katharina und
Christiane internationales "Blut geleckt", als
sie der Deutschen Eislauf-Union auch für das nächste
Jahr bei der JWM im norwegischen Hamar zwei Startplätze
sicherten. Keine Frage, dass das Mannheimer Duo auch dort
wieder aufs Eis will!
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© Mannheimer Morgen – 10.03.2001 |
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| Mannheimer
Morgen – 8.03.2001 |
| Shooting Stars holen Swiss-Cup |
Alle Register ihres Könnens zogen die Mannheimer
Shooting Stars beim internationalen Swiss-Cup in Widnau
und gewannen mit zwei Spitzendarbietungen erstmals die
Trophäe. Kein Pappenstiel, denn die
Traditionsveranstaltung gehört zu den alljährlichen Großereignissen
für Synchronformationen und vereinigte diesmal 49 Teams
mit jeweils 12 bis 20 Sportlern aus ganz Europa.
Vom Trainerehepaar Gudrun und Walter Häfner betreut,
lag die 16-er Crew des MERC-KS schon nach der gelungenen
Kurzkür aussichtsreich auf Platz zwei und hatte sich nur
der 20-er Formation Starlight aus Zürich beugen müssen.
In dieser Sparte des Eiskunstlaufens erhält bei
Leistungsgleichstand immer das personell größere Team
den Vorzug. Doch war genau das für die Mannheimer ein
Grund, sich in der Kür noch mehr ins Zeug zu legen.
Angespornt vom begeisterten Publikum steigerten sie sich
nochmals, hielten das flotte Tempo viereinhalb Minuten
durch und meisterten auch die schwierigsten Übergänge.
Mit Wertungen bis 5,4 zogen sie an den Züricher
Lokalmatadoren vorbei und nahmen überglücklich die
Goldmedaillen samt Wanderpokal in Empfang.
Gut präsentierten sich auch die Rising Stars beim
ihrem internationalen Debüt. Die zwölf Mädchen des
Nachwuchsteams des MERC-KS zeigten eine ordentliche Kür
und wurden am Ende Vierzehnte. sd
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© Mannheimer Morgen – 08.03.2001 |
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| Pressemitteilung zur
JWM 2001 – 03.03.2001 |
Glänzendes
Debut für Katharina und Christiane.
Insgesamt
43 junge Damen aus 36 Nationen waren in Sofia am Start. Christiane
Berger (13) und Katharina Häcker (14), beide vom MERC Kunstlauf und
Schnellauf e.V., waren mit die Jüngsten im Juniorinnenfeld, wo eine
Altersspanne zwischen 13 und 19 Jahren festgeschrieben ist.
Da das Teilnehmerfeld so groß war, wurde dem eigentlichen
Wettbewerb eine Qualifikationsrunde vorangestellt. Katharina Häcker
schaffte mit einem tollen Kürvortrag in Gruppe A einen
sensationellen 3. Platz (von 21) und auch Christiane konnte als 14.
(von 22) der Gruppe B die erste Hürde nehmen. Das erste gesteckte
Ziel war somit erreicht.
Im Kurzprogramm, das nun insgesamt 30 Läuferinnen bestritten,
blieben beide Mannheimer Mädchen mit Höchstschwierigkeiten wie
Dreifach-Flip und Dreifach-Lutz fehlerfrei. Ergebnis: Platz 4 für
Katharina und Platz 11 für Christiane. Ein solch gutes Abschneiden
übertraf alle Erwartungen.
Damit hatten sich die beiden Schülerinnen von Landestrainer Peter
Sczypa mühelos für die Finalteilnahme der 25 besten Läuferinnen
qualifiziert.
Auch am dritten Wettbewerbstag in dieser Woche,
erbrachten beide Höchstleistungen.
Dreifach -Flip und –Lutz zeigte Christiane mühelos,
lediglich der etwas einfachere Dreifach -Toeloop wollte an diesem
Tag nicht glücken. Sie erhielt Platz 12 in der Kür und am Ende den
Rang 14 in der Gesamtbewertung.
Katharina, der erst vor vierzehn Tagen die Schuhe gebrochen waren
und die dadurch gezwungen war, völlig neue Schlittschuhe
einzulaufen, zeigte insgesamt 6 Dreifachsprünge in der abschließenden
Kür. Bis auf den Dreifach –Salchow gelangen ihr alle sauber.
Katharina erhielt Noten bis 5.2 in der A-Note und erreichte somit im
Gesamtergebnis einen hervorragenden 6. Platz. Durch ihre Platzierung
unter den Top10 hat sie auch ein wichtiges Ziel für die Deutsche
Eislauf Union erreicht, nämlich zwei Startplätze bei der nächsten
JWM zu sichern.
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| Mannheimer
Morgen – 2.03.2001 |
| Katharina Häcker läuft fehlerfrei |
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| EISKUNSTLAUF: Auch Berger übersteht
Qualifikation bei WM |
Mannheims junge Eislaufkünstlerinnen Katharina Häcker
und Christiane Berger haben bei den
Junioren-Weltmeisterschaften im bulgarischen Sofia die
erste hohe Hürde genommen und die Qualifikation überstanden.
Nun gehören die Beiden vom MERC-KS schon zu den 30 von 43
gestarteten Mädchen, die in der Kurzkür antreten dürfen.
Dort werden nochmals sechs auf der Strecke bleiben, denn für
die nachfolgende Kür sind nur 24 zugelassen.
Kaum Probleme auch dieses Ziel zu erreichen, dürfte
die 14-jährige Katharina haben. Mit fehlerfreiem Vortrag
und Noten zwischen 5,1 und 5,2 in der A-, sowie 4,5 bis
5,1 in der B-Note lief sie das drittbeste Programm, liegt
derzeit gemeinsam mit einer Konkurrentin aus den USA auf
Rang fünf (die Plätze eins, drei uns fünf wurden je
zweimal vergeben) und ist für die letzte Startgruppe
gesetzt.
Dagegen muss Christiane Berger für den weiteren
Verbleib im Wettbewerb kämpfen. Denn die 13-Jährige
zeigte in der Qualifikation zu viele Nerven, liegt nun auf
Platz 27 und muss sich noch um drei Positionen verbessern.
sd
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© Mannheimer Morgen – 02.03.2001 |
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| Mannheimer
Morgen – 23.02.2001 |
| Arm in Arm mit den Profis übers glatte Eis |
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| Ilvesheimer Blindenschüler besuchten die
"Shooting Stars" des MERC im
Eislaufzentrum |
"Einer der Jungen hat mich gefragt, wie die
Eishalle aussieht. Da wusste ich gar nicht, was ich sagen
soll", bemerkt Julia Liebhaber. Bei den jungen Eisläufern
der "Shooting Stars" des MERC sitzten die Eindrücke
ähnlich tief wie bei ihren Schützlingen aus der
Blindenschule in Ilvesheim, die sie gerade in der Eishalle
betreut hatten.
Die "Shooting-Stars", in der
Eiskunstlaufszene als Formation spätestens seit ihrem
Sieg bei den Deutschen Meisterschaften 1995 ein Begriff,
geben öfter ihre Kenntnisse an Kinder weiter. Mit Blinden
haben sie jedoch noch nie trainiert. Bereits nach den
ersten vorsichtigen Schritten auf dem Eis ist den jungen
Sportlern jedoch klar: So groß sind die Unterschiede
zwischen sehenden und sehbehinderten Kindern gar nicht.
"Nach einer Viertelstunde sind auch diejenigen, die
zum ersten Mal auf Schlittschuhen standen, allein
losgeflitzt", freut sich Nicole Endress aus der
Formation über das große Vertrauen, das die Kinder in
sie setzten. Ganz selbstverständlich gehen die Schülerinnen
und Schüler mit dem ungewohnten Untergrund um,
orientieren sich an den Sportlerinnen und Sportlern des
MERC, haken sich unter oder lassen sich ziehen. Manche
wagen sich auch allein aufs Eis, nutzen die Gehhilfen in
Gestalt kleiner Pinguine. "Es fühlt sich echt super
an", meint der 17-jährige Johannes, der sich nach
ersten Versuchen an der Bande gleich an Nicole Hoffmann
von der Blindenschule anhängt. Michael nimmt die neuen
Erfahrungen ebenfalls ganz locker. "Das war
einfacher, als ich gedacht habe," meint der 14-Jährige.
Ob er allerdings noch einmal zum Schlittschuhlaufen möchte,
läßt der Junge offen.
Ermöglicht hat dieses Experiment - 40 sehbehinderte
Schülerinnen und Schüler aus Ilvesheim sind in das
Eissportzentrum Herzogenried gekommen - die MVV, die
sowohl als Sponsor der Eiskunstlauf-Formation auftritt als
auch als Förderer der Blindenschule, die in diesem Jahr
ihr 175-jähriges Bestehen feiert. Viele der Schützlinge
aus Ilvesheim stehen nicht zum ersten Mal auf dem Eis.
"Wir fahren regelmäßig mit einer Gruppe nach
Heddesheim", erklärt Ulrich Schlipper, der Leiter
der Blindenschule. Darum kümmert sich Marion Metz, eine
der Lehrerinnen, die auch den Besuch in Mannheim gemeinsam
mit Lothar Blanck, dem Event-Manager der MVV, vorbereitet
hatte. Zu diesen erfahreneren Läuferinnen gehört
beispielsweise Marina, die sich von einem der
"Shooting-Stars" die Pirouetten erklären läßt
- kurz darauf drehen die Mädchen gemeinsam ihre Kreise.
Manuel nutzt mit Kameraden die Gelegenheit, beim Nachwuchs
der Mannheimer Adler dabei zu sein, der in der Nebenhalle
trainiert. Stolz gibt der Junge einen Puck herum, den er
geschenkt bekommen hat.
Die MVV und die "Shooting-Stars" sorgten auch
dafür, dass der Rahmen der Veranstaltung stimmte. Vorab
gab es Kuchen, Getränke und Mützen zur Erinnerung. Die
Verkehrsbetriebe organisierten außerdem den kostenlosen
Bustransfer. Beim Verputzen der Kuchenreste sind sich die
Jugendlichen des MERC einig: "So etwas müssen wir
mal wieder machen." kur
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© Mannheimer Morgen – 23.02.2001 |
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| Mannheimer
Morgen – 13.02.2001 |
| Katharina Häcker ist die Nummer eins im Land |
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| EISKUNSTLAUF: Die 14-Jährige vom MERC-KS
verteidigt bei den baden-württembergischen
Meisterschaften ihren Vorjahrestitel |
Von unserer Mitarbeiterin
Nach dem Kurzprogramm führte Christiane Berger noch
das Meisterklasse-Feld an. Doch in der Kür drehte die
nervenstarke Katharina Häcker (14) trotz neuer und noch
nicht eingelaufener Schuhe den Spieß wieder um,
verteidigte mit einer nahezu fehlerfreien Leistung und
sieben "Dreifachen" nicht nur ihren
Vorjahrestitel, sondern sicherte sich auch zum zweiten Mal
nach 1999 den Eugen-Romminger-Pokal für die beste
Leistung bei den baden-württembergischen Meisterschaften
im Eiskunstlaufen. Mit Wertungen zwischen 5,6 und 5,7 in
der A- sowie zwischen 5,4 und 5,6 in der B-Note schnappte
sie dem Dritten der Deutschen Meisterschaft, Michael Hörrmann,
den großen "Topf" noch vor der Nase weg. Der
war in der Kür zu oft gestrauchelt und nichts war's mit
dem zweiten Wanderpokalgewinn nach 2000.
Doch an seinem Titel bei den Meisterklasse-Herren gab
es genauso wenig zu deuteln wie an dem Katharinas - und
wie an der Silbermedaille Christiane Bergers. Denn trotz
nervöser Kür mit einigen Patzern bot sie im Vergleich
mit den anderen Konkurrentinnen die technisch weitaus stärkere
Leistung. "Sie hat dasselbe Potenzial wie Katharina
und sah - wegen Katharinas Schuhproblemen - erstmals die
Chance, sie zu besiegen. Da setzte sie sich wohl selbst zu
sehr unter Druck", analysierte Trainer Peter Sczypa.
Aber der Doppelsieg der beiden Starterinnen bei den
Juniorenweltmeisterschaften war für den MERC-KS längst
nicht alles. Denn seine 13 Lokalmatadoren holten im
Eissportzentrum Herzogenried in neun Wettbewerben neun
Medaillen, je vier Mal Gold und Silber sowie einmal
Bronze. Diese Ausbeute dokumentiert den Aufwärtstrend
dieser Sportart und die wieder erlangte Vormachtstellung
innerhalb Baden-Württembergs. Auch die Bandbreite stimmt,
denn der Mannheimer Klub konnte jeden ausgeschriebenen
Wettkampf besetzten. Und wenn Paare sowie Eistänzer bei
den Titelkämpfen gänzlich fehlten, so ist das ein
Landes- und Bundestrend.
Neben Häcker und Berger stach auch Sczypas dritter
Trumpf, denn bei den Juniorinnen bestätigte die
DM-Sechste Denise Zimmermann ihre führende Position im
Land. "Sie hat gut gekämpft. Nach dem Kurzprogramm
war sie Dritte, in der Kür hat sie sich auf Platz eins
vorgearbeitet", lobte der Landestrainer die
Willenskraft des Mädchens und war auch mit seinem vierten
Ass im Ärmel hochzufrieden. Denn Jacqueline Lohrbächer
steigerte sich beim Nachwuchs II noch vom vierten Kurzkürrang
auf den Silberplatz im Endergebnis. Auch Günther Zöllers
Schützlinge schlugen sich prächtig. So stellte die zehnjährige
Mandy Valentine mit einem unangefochtenen Sieg in beiden
Durchgängen des Nachwuchses I ihr großes Talent unter
Beweis, Thomas Königsmann entsprach mit Bronze bei den
Junioren allen Erwartungen. Der neunjährige Sven-Eric
Cords holte beim Herren-Nachwuchs die Silbermedaille, und
Rang vier für den frisch gefärbten Blondschopf Adrian
Schager in der Meisterklasse geht ebenfalls in Ordnung,
hatte es der Zwölfjährige doch mit durchweg gestandenen
jungen Männern und etablierten Konkurrenten zu tun.
Was im Synchronlaufen den "großen" Shooting
Stars (2.) nicht gelang, nämlich die Stuttgarter
Dauerrivalen United Angels zu schlagen, schafften die
"kleinen" Rising Stars. Zur großen Freude des
Trainerpaares Walter und Gudrun Häfner bewies die
MERC-KS-Nachwuchs-Formation gegenüber den Stuttgarter
Eiskristallen beim ersten Aufeinandertreffen die größere
Konstanz und gewann verdient Gold.
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© Mannheimer Morgen – 13.02.2001 |
ressemitteilung, 8. Februar 2001 |
| Mannheimer
Morgen – 9.02.2001 |
| Häcker oder Berger - wer angelt den nächsten
Titel? |
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| EISKUNSTLAUF: Baden-württembergische
Meisterschaften am Wochenende in Mannheim |
Die Mannheimer Eiskunstläuferinnen vom MERC-KS
schwimmen derzeit auf einer Erfolgswelle und wollen sie
bei den baden-württembergischen Meisterschaften am
Wochenende vor heimischem Publikum im Eissportzentrum
Herzogenried auch noch ein Stück vorantreiben.
So setzt die 14-Jährige sprungstarke Katharina Häcker,
die sich gerade für die Juniorenweltmeisterschaft
qualifiziert hat, alles daran, ihren Vorjahrestitel zu
verteidigen. Ihre härteste Konkurrentin kommt aus dem
eigenen Lager, denn die ein Jahr jüngere Christiane
Berger ist ebenfalls Bundeskadermitglied und lag bei den
deutschen Meisterschaften (6.) und der JWM-Qualifikation
(2.) jeweils nur einen Platz hinter der Favoritin.
Alexandra Duschl und Patrizia Wittich ergänzen das
MERC-KS-Aufgebot in der Meisterklasse.
In der höchsten Leistungsstufe der Herren muss sich
Adrian Schager mit dem Titelverteidiger Michael Hörrmann
(TuS Stuttgart) messen; dabei trifft der Zwölfjährige
auf bis zu sechs Jahre ältere Konkurrenten. Bei den
Synchron-Formationen kommt es zur immer wieder spannenden
Begegnung zwischen den Shooting Stars des MERC-KS und den
United Angels des Stuttgarter Stützpunktes. Eine große
Aufgabe liegt vor Denise Zimmermann und Julia Fust bei den
Juniorinnen, denn die beiden jungen Damen wollen sich im
mit insgesamt 17 Teilnehmerinnen größten Starterfeld der
Meisterschaften behaupten. Das sollte vor allem Denise
gelingen, die mit Rang sechs bei den deutschen
Nachwuchsmeisterschaften positiv auf sich aufmerksam
machte und damit beste Baden-Württembergerin war. Weitere
Teilnehmer aus Mannheim: Thomas Königsmann (Junioren),
Mandy Valentine, Jacqueline Lohrbächer, Desire Szelpal
(Nachwuchs), Sven-Erik Cords (Nachwuchs), Rising Stars
(Synchron-Nachwuchs). Für die beste Leistung, das heißt
die höchsten Noten des gesamten Wettbewerbs, wird bei den
Landesmeisterschaften auch der Eugen-Romminger-Wanderpokal
vergeben. sd
Baden-württembergische Meisterschaften im Eiskunst-
und Synchronlaufen, Samstag und Sonntag, Eissportzentrum
Herzogenried. Samstag: 13 Uhr: Kurzprogramm Nachwuchs
Herren, Damen; 15.45 Uhr: KP Meisterklasse Formationen.
16.15 Uhr: KP Junioren Damen und Herren; 18 Uhr: KP
Meisterklasse Damen, Herren, Kür MK-Formationen. Sonntag:
11 Uhr: Nachwuchs Herren, Damen, Formationen; 14.15 Uhr:
Junioren Damen, Herren; 16.30 Uhr: Meisterklasse Damen,
Herren (alle Kür).
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© Mannheimer Morgen – 09.02.2001 |
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| Pressemitteilung,
8. Februar 2001 |
Auch Christiane Berger fährt zur
Junioren-WM
Nach der Absage der deutschen
Meisterin Susanne Stadlmüller rückt nun gemäß des Ergebnisses
der Qualifikationsrunde Christiane Berger (13) in die Deutsche
Mannschaft nach.
Damit ist Deutschland bei der Juniorenweltmweisterschaft (JWM) durch
zwei Mädchen des Mannheimer ERC K+S vertreten.
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| Pressemitteilung,
3. Februar 2001 |
Katharina
Häcker qualifiziert sich für Sofia
(Oberstdorf,
2.3.2001) Mannheimer
Mädchen präsentierten sich beim dritten und letzten
Qualifikationswettbewerb zur Junioren-Weltmeisterschaft ( JWM ) im
Eiskunstlaufen am Wochenende technisch erneut hervorragend.
Katharina erkämpft sich die Fahrkarte nach Sofia, wo die JWM
vom 25. Februar bis 4. März 2001 stattfindet.
Der
Qualifikationswettbewerb am 2./3. Februar 2001 war die letzte Hürde,
die auf dem Weg nach Sofia noch zu nehmen war. Katharina Häcker
(14) aus Mannheim und Christiane Berger (13) aus Mutterstadt
zeigten sich auch an diesem Wochenende technisch auf hohem Niveau
und wettkampfstabil.
Katharina
gewann mit insgesamt sechs sauberen Dreifachsprüngen in Ihrer 3 ½
Minuten Kür zu Musik „Bad Girls“ vor Ihrer
MERC-Club-Kameradin und Trainingspartnerin Christiane Berger, die
mit fünf Dreifachsprüngen ebenfalls überzeugte. Damit ist die
Teilnahme für Katharina, Schülerin von Landestrainer Peter
Sczypa, perfekt. Doch auch Christiane muss ihre Wettkampfform
beibehalten, um als Ersatzläuferin bereit zu stehen.
Die
Deutsche Meisterin Susanne Stadlmüller (16) , die als
Europameisterschaftsteilnehmerin bereits für die JWM nominiert
ist, trat bei diesem letzten der insgesamt drei
Qualifikationsrunden nicht mehr an.
Am
kommenden Wochenende ( 10.-11. Februar ) werden die Baden-Württembergischen
Titelkämpfe im Landesleistungszentrum EZH am Neuen Messplatz in
Mannheim ausgetragen – Gelegenheit den hoffnungsvollen
Mannheimer Nachwuchs bis hin zu den beiden Bundeskader-Athletinnen
live zu erleben. Informationen online. Der Eintritt ist frei.
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| RON
- RHEINPFALZ ONLINE, Donnerstag, 11. Januar 2001 |
MERC-Asse glänzen in Oberstdorf
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EISKUNSTLAUF: Zwei Nachwuchs-Damen und
Synchron-Team top bei DM
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MANNHEIM. Starker Auftritt von Christiane
Berger aus Mutterstadt und Katharina Häcker aus Mannheim
bei den Deutschen Meisterschaften im Eiskunstlauf in
Oberstdorf: Die beiden MERC-Nachwuchsläuferinnen belegten
die Plätze sechs (Häcker) und sieben (Berger).
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Nachdem die Titelverteidiger in drei
Disziplinen fehlten - die Paarläufer Peggy Schwarz/Mirko Müller
haben ihre Karriere beendet, Junioren-Weltmeister Stefan
Lindemann hatte sich im November schwer verletzt und die
Eistänzer Kati Winkler/Rene Lohse waren erkrankt - nutzte
die Deutsche Eislauf-Union (DEU) die Deutsche Meisterschaft
in Oberstdorf für die Talentsuche.
24 Läuferinnen starteten in der Damenkonkurrenz. Der MERC
war, nachdem Jessica Board den Wettbewerb vor der Kür wegen
Rückenproblemen beenden musste, noch mit den zwei Mädchen
vertreten. Christiane Berger (13) Katharina Häcker (14)
sind Schülerinnen von Landestrainer Peter Sczypa.
Christiane konnte bereits im Kurzprogramm den für die Damen
zur Zeit schwierigsten Sprung, den Dreifach-Lutz zeigen und
auf sich aufmerksam machen (sechster Platz nach dem
Kurzprogramm). Katharina stand den Dreifach-Lutz mehrmals während
der Einlaufzeit, zeigte aber Nerven und ließ den Sprung
aus, als es zählte (siebter Platz nach dem Kurzprogramm).
Doch dies spornte die ehrgeizige Katharina an in der Kür
alles zu geben. Sie zeigte eine sprunggewaltige Kür mit
insgesamt sieben Dreifach-Sprüngen samt Doppelaxel in der
letzten Minute - sturzfrei! Verdient erhielt sie Noten bis
5,5 für den technischen Wert und damit die höchste
technische Bewertung im gesamten Feld. Christiane wollte der
im Kurzprogramm so gut gelungene Dreifach-Lutz nun in der Kür
nicht glücken und so tauschten die beiden Mannheimerinnen
am Ende die Plätze.
Im Synchron-Eislaufen hat sich das 18-köpfige Mannheimer
Team, die Shooting Stars, glänzend präsentiert. Bereits im
Kurzprogramm zur Musik "Die Mumie" zeichnete sich
ab, dass das Formtief überwunden ist. Die Mannheimer
konnten das Programm fehlerfrei darbieten und meldeten sich
damit für einen Treppchen-Platz an. In der Kür überraschte
das Team von Gudrun und Walter Häfner mit hohem Tempo und
einem Feuerwerk an neuen Elementen, die geschickt ineinander
übergeführt wurden.
Die Shooting Stars erhielten begeisterten Applaus und die
Bronzemedaille hinter den Stuttgartern und Berlin I,
Titelverteidigern und Sechste der letzten Weltmeisterschaft.
(red)
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RON - RHEINPFALZ ONLINE, Donnerstag, 11.
Januar 2001
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| Mannheimer
Morgen: Vorschau auf die Deutsche Meisterschaft im
Eiskunstlaufen |
| Es winkt die
Junioren-Weltmeisterschaft |
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| EISKUNSTLAUF: Die
"Deutschen" werden für
Mannheimerinnen zum Prüfstein |
Von unserer Mitarbeiterin Sibylle
Dornseiff |
Wenn sich die meisten Sportler für
einige Tage in die Weihnachtspause
verabschieden, dann geht es für die
Eiskunstläuferinnen erst richtig los.
Denn gleich in der ersten Januarwoche
beginnen in Oberstdorf die deutschen
Meisterschaften. Und die werden für fünf
Mannheimerinnen in der Meisterklasse zum
Prüfstein, für zwei zu einem der ganz
besonderen Art. Während die 18-jährigen
Jessica Board, Simone Lang und Patrizia
Wittich sich mehr oder weniger unbeschwert
mit der Konkurrenz messen können, winkt für
die 14-jährigen Katharina Häcker und
Christiane Berger im Hintergrund die
Juniorenweltmeisterschaft.
"Nach zwei Qualifikationsdurchgängen,
in denen die Athletik und die Sprungstärke
getestet wurden, liegen beide auf Rang
drei hinter der deutschen Meisterin
Susanne Stadlmüller und der letztjährigen
WM-Teilnehmerin Zoya Douchine. Zwei Mädchen
dürfen zur WM fahren. Die
"Deutschen" sind nun eine echte
Standortbestimmung. Sie sind zwar noch
nicht die dritte und letzte Quali, aber
schon sehr wichtig, um zu sehen, ob
Katharina oder Christiane an die beiden
noch herankommen können", sieht
Landes- und Stützpunkttrainer Peter
Sczypa den Meisterschaften mit großer
Spannung entgegen.
Damit in der Vorbereitung nichts versäumt
wird, haben seine beiden Schützlinge während
der gerade zu Ende gegangenen deutschen
Titelkämpfe des Nachwuchses in Mannheim -
zusätzlich zum obligatorischen Training -
gleich zweimal mit dem ehemaligen
Eistanzmeister Hendryk Schamberger an den
Kür-Choreografien gefeilt.
"Die Mädchen haben nur am ersten
Weihnachtsfeiertag und am ersten Januar
frei. An Heiligabend und Silvester werden
wir vormittags trainieren, so passt das
Timing sehr gut, bis es ernst wird",
will Sczypa auch in den nächsten Tagen
nichts dem Zufall überlassen. "Wir
kooperieren seit einiger Zeit ganz
hervorragend mit der Sportverwaltung und können
so jede auch kurzfristig frei gewordenen
Eiszeit nutzen", sieht er dadurch die
Basis auch für den weiteren Aufschwung
des Mannheimer Eiskunstlaufs gegeben.
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© Mannheimer Morgen –
22.12.2000 |
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| Pressespiegel
- Deutsche Nachwuchsmeisterschaften 2000 |
| Denise empfiehlt sich für höhere Aufgaben |
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| EISKUNSTLAUFEN: Deutsche
Nachwuchsmeisterschaften beim MERC-KS / Wird das
Leistungszentrum wieder Bundesstützpunkt? |
Von unserer Mitarbeiterin Sibylle Dornseiff |
Als im Kurzprogramm die Doppelaxel-Premiere geglückt war,
strahlte die zwölfjährige Denise Zimmermann vom MERC-KS übers
ganze Gesicht und war so erleichtert, dass sie völlig vergaß,
die Anzahl der Pirouettendrehungen zu kontrollieren. Doch der
Punkteabzug für die fehlenden wurde durch die Höherstufung für
den gelungenen Sprung, der im Eiskunstlauf als Ritterschlag
gilt, längst wettgemacht. Ein letztendlich sechster Rang beim
auf hohem Niveau stehenden Damennachwuchs A und die
Qualifikation zu den Aufstiegswettkämpfen sind der Lohn für
Wochen harten Trainings. Auch für die in Oberstdorf
trainierende 13-jährige Mannheimerin Alexandra Duschl haben
sich die Mühen ausgezahlt; sie wurde bei den Juniorinnen Fünfte
und hat ebenso die Chance, innerhalb der Deutschen
Jugendmeisterschaften noch einen weiteren Sprung nach vorn zu
machen.
Mit drei weiteren Platzierungen unter den ersten sieben ist
die sportliche Bilanz der deutschen Nachwuchsmeisterschaften für
den MERC-KS sehr zufrieden stellend, die außersportliche für
den die Titelkämpfe ausrichtenden Club sogar ein
Riesenerfolg. "Die könnens eben," brachte der
Baden-Württembergische Verbandspräsident Lutz Pauels die
organisatorische Leistung auf den Punkt, die bei fast 300
Sportlern aus 44 Vereinen nebst Anhang fünf Tage lang nur
zufriedene Mienen hinterließ. "Mannheim hat sich nach
einer langen Durststrecke wieder gemausert, wir streben an,
das Leistungszentrum wieder zum Bundesstützpunkt zu
machen", verriet Pauels Zukunftspläne. "Allerdings
sind dazu, neben Katharina Häcker und Christiane Berger, noch
weitere Bundeskaderangehörige notwendig."
Doch haben sich ja gerade zwei Läuferinnen für größere
Aufgaben empfohlen. "Mit Denise bin ich hochzufrieden.
Sie kann den Doppelaxel erst seit zwei Wochen und dass er
jetzt schon im Wettkampf gleich zwei Mal gehalten hat, ist
toll", fand Landestrainer Peter Sczypa viel lobende Worte
für das Mädchen, das erst seit zwei Monaten bei ihm und
damit in der leistungsfördernden Gruppe von Häcker und
Berger trainiert. Mit jede Menger guter Vierer-Wertungen im
Kurzprogramm und in der Kür katapultierten sich Denise und
Alexandra in ihren Startklassen jeweils auch an die Spitze
Baden-Württembergs. Um einen Platz verpasst hat die 18-jährige
Bianca Braun (13.) die Qualifikation zum Aufstiegskampf
Fritz-Geiger-Pokal. Doch macht ihr Coach Sczypa keinerlei
Vorwurf. "Sie stand unter großer seelischer Belastung,
ihre Großmutter starb in der Nacht vor der Kür. Aber Bianca
wollte ihren Start nicht zurückziehen, sondern für ihre Oma
laufen."
Die Erwartungen erfüllt haben auch die drei MERC-Jungs von
Günther Zöller. Thomas Königsmann (Nachwuchs A, 6.), Norman
Keck (Nachwuchs B, 7.) und Adrian Schager (Junioren, 15.)
waren die jeweils weitaus jüngsten beim Debüt in ihren
Klassen, vor allem der zwölfjährige Adrian war den
ausgewachsenen, zum Teil sechs Jahre älteren jungen Männern
körperlich weit unterlegen. "Meinen dreien fehlt noch
der Doppelaxel, um vorne mitmischen zu können. Aber sie haben
alles gebracht, was sie derzeit können,", weiß Zöller,
dass im Moment nicht mehr in ihnen steckt. Enorm verbessert
hat sich das Nachwuchssynchronteam "Rising Stars"
des MERC-KS. Richtungsweisend ist da weniger der Rang (Zweiter
unter zwei Konkurrenten), sondern der recht gering gewordene
Punkteunterschied zu Abonnementssieger Dinslakener
Eissternchen.
"Wir feiern jetzt einen Erfolg im Sinne des Sports, es
ist schon großartig, den kompletten deutschen Nachwuchs vor
Ort zu haben", stieß MERC-KS-Vorsitzender Thomas Bienert
mit der Schar seiner Helfer auf eine rundum gelungene
Veranstaltung an. "Aber wir werden nicht jedes Jahr so
etwas durchziehen können, denn es ist ein finanzieller und
personeller Kraftakt", bedankte er sich bei den
Mitarbeitern, die fünf Tage lang im Schichtbetrieb vom frühen
Morgen bis in die Nacht bereit standen. "Und das in einer
Zeit so kurz vor Weihnachten, in der Alle noch viele andere
Dinge erledigen müssen."
Eiskunstlauf in Zahlen
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© Mannheimer Morgen – 20.12.2000 |
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| Rheinpfalz-online,
19. Dezember 2000: |
Vizetitel für Rising Stars im
Synchron-Wettbewerb
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EISKUNSTLAUF: Mannheimer Nachwuchs top
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MANNHEIM. Werbung in eigener Sache betrieb in
den vergangenen vier Tagen der Mannheimer ERC, Abteilung
Kunstlauf und Schnelllauf (MERC K+S). Kaum waren die Deutschen
Nachwuchsmeisterschaften im Eiskunstlaufen am Wochenende
erfolgreich über die Bühne gegangen, fragte die Deutsche
Eislaufunion gestern bereits an, ob die Mannheimer nicht auch im
kommenden Jahr die Titelkämpfe austragen wollen.
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"Die Sportler haben sich hier in Mannheim
alle sehr wohl gefühlt", stellte Elke Treitz, Fachwartin
Kunstlauf und stellvertretende Vorsitzende beim MERC K+S, fest.
Das Ambiente in den beiden Hallen ("Das Holz, die warmen
Farben", so Treitz), die direkte Verbindung von Trainings-
und Wettkampfhalle hat den kleinen Rudi Cernes und Katharina
Witts gefallen. "So konnten sie, wenn sie selbst beim
Training waren, schnell mal zur Freundin rüberlaufen und die Kür
beobachten und hatten keine langen Wege", nannte die
Fachwartin die Vorteile.
Dass der MERC die Meisterschaften im kommenden Jahr erneut
ausrichten wird, ist eher unwahrscheinlich. Schließlich waren
an den Wettkampftagen rund 50 Helfer im Einsatz. "Und das
ehrenamtlich. Mit so etwas muss man behutsam umgehen",
betonte Treitz. Ein Großteil von ihnen stand von morgens um
kurz nach sechs bis abends um 22 Uhr im Eissportzentrum
Herzogenried und nahm sich dafür extra Urlaub. "Der
organisatorische Aufwand ist immens. Zudem müssen wir
sicherlich finanziell noch zuschießen", sagte Treitz. Die
vier Wettkampftage aber wollte sie dennoch nicht missen.
"Wir hatten eine sehr gelungene Veranstaltung. Das
Leistungsniveau war höher als von den meisten Experten
erwartet", analysierte sie.
Auch mit dem eigenen Nachwuchs zeigte sich Treitz mehr als
zufrieden. Die beste Platzierung erreichten im
Nachwuchs-Synchron-Eiskunstlauf die Rising Stars Mannheim, die
sich hinter den Dinslakener Eissternchen die Vizemeisterschaft
erkämpften. Jeweils über Platz fünf durften sich Denise
Zimmermann bei den Nachwuchs-Damen A und Alexandra Duschl bei
den Junioren Damen A freuen. Thomas Königsmann kam bei den
Nachwuchs Herren A auf Platz sechs. In der Kür riskierte der
Youngster erstmals den Doppelaxel, kam aber mit zwei Füßen
auf. "Er hat seine Leistung gebracht und sich prima präsentiert",
war Treitz keinesfalls enttäuscht.
Eine ordentliche Vorstellung zeigten auch Norman Keck (Nachwuchs
Herren B), Bianca Braun (Junioren Damen B) und Adrian Schlager
(Junioren Herren A). (kia) |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 18. Dez
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| Mannheimer
Morgen: Vorschau auf die Deutsche Nachwuchsmeisterschaft |
| Nachwuchs kürt seine Meister |
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| EISKUNSTLAUF: Titelkämpfe im Zentrum
Herzogenried |
Seit gestern tummeln sich etwa 300 junge
Eiskunstlaufsportler im Eissportzentrum Herzogenried, von
heute an bis zum Sonntag wird es für den stärksten Nachwuchs
der Landesverbände so richtig ernst, denn ab sofort werden in
den Disziplinen Einzeln, Paarlauf, Eistanzen und
Synchronlaufen die deutschen Meistertitel für 2001 vergeben.
Der MERC-KS ist nicht zum ersten Male Ausrichter dieser
nationalen Talentschau und hofft, dass auch einige
"Eigengewächse" die Nachfolge der Junioren-Titelträgerinnen
Christiane Berger (2000) und Jessica Board (1999) antreten können,
denn diese beiden starten nun bei den "Großen" in
der Meisterklasse.
In drei der fünf ausgeschriebenen Disziplinen
(Juniorinnen, Junioren, Nachwuchsklasse Damen und Herren,
Nachwuchsklasse Synchron) werden die Lokalmatadoren vor
heimischer Kulisse angreifen. Bei den Juniorinnen plant die
13-jährige, im Bundesleistungszentrum Oberhausen
trainierende, Alexandra Duschl unter die ersten Zwölf zu
kommen, um in die Meisterklasse aufzusteigen. Mangels eines
derzeitigen Partners will die 18-jährige Bianca Braun, die
sich schon auf den Paarlauf spezialisiert hatte, unter
Anleitung von Petr Sczypa ihr Können zunächst wieder im
Einzel unter Beweis stellen. Erstmals bei den Junioren startet
der von Günther Zöller trainierte Adrian Schager, der mit
seinen zwölf Jahren der weitaus jüngste unter seinen
Konkurrenten ist.
In der baden-württembergischen Nachwuchsklasse hat sich
die zwölfjährige Denise Zimmermann schon durchsetzen können,
zusammen mit Petr Sczypa will sie das nun erstmals auch
bundesweit erreichen. Da kommt es gerade recht, dass der
Doppelaxel nun wettkampfreif ist.
Noch ein Jahr jünger ist Zöllers Schützling Thomas Königsmann,
der in der Nachwuchsklasse sein Debüt gibt. Ein Jahr
"Wachstumspause" hat der 13-jährige Norman Keck (Zöller)
hinter sich, nun ist seine alte Leistungsfähigkeit wieder da,
wie die Siege bei den baden-württembergischen
Qualifikationswettbewiesen. Gut vorbereitet haben sich auch
die Rising Stars, das 13-köpfige, von Gudrun und Walter Häffner
betreute Nachwuchsteam im Synchron-Eislaufen. sd
Der Zeitplan
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© Mannheimer Morgen – 14.12.2000 |
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| Rheinpfalz-online,
Eiskunstlauf pur, zur Gala vom 23.Oktober 2000: |
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"Die Russen sind eine Nummer für sich"
Internationale Stars und viele Hoffnungen aus dem eigenen Nachwuchs: Der
Mannheimer ERC brannte am Samstagabend bei der dritten Gala
"Eislauf pur" in der Eugen-Romminger-Halle am Herzogenriedpark
eine...
"Die Russen sind eine Nummer für sich"
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Dritte internationale Eislauf-Gala des
Mannheimer Eis- und Rollsport-Clubs begeistert rund 800
Zuschauer
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Internationale Stars und viele Hoffnungen aus
dem eigenen Nachwuchs: Der Mannheimer ERC brannte am
Samstagabend bei der dritten Gala "Eislauf pur" in der
Eugen-Romminger-Halle am Herzogenriedpark eine sehenswerte
Mischung aus sportlichen und künstlerischen Höhepunkten ab.
Einmal mit den Vorbildern auf den Kufen stehen - für viele
Youngsters des "MERC Kunstlauf und Schnelllauf e.V."
wurde der Wunsch Wirklichkeit.
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Das Feld der Weltstars - moderiert vom mehrfachen Deutschen
Paarlauf-Meister Stefan Pfrengle - wurde angeführt von
Europameister Evgeni Plushenko, der Steherqualitäten bewies und
trotz eines Sturzes erfolgreich den vierfachen Toeloop wagte.
Auf dem Weg von Sankt Petersburg zum berühmten "Skate
America" legte er zusammen mit Weltklasseläuferin Elena
Sokolova einen Zwischenstopp in Mannheim ein - als "absolut
tolles Zugeständnis", wie sich MERC-Sprecherin Elke Treitz
freute. Aus der anderen Richtung - Paris nämlich - waren Sarah
Abitol und Stephane Bernadis gekommen, die
EM-Bronzemedaillengewinner im Paarlauf. Bei den Wettkämpfen in
Nizza noch Opfer eines Anschlags, zeigten sie sich in Mannheim
locker, fröhlich und wagemutig. Die Spitze des nationalen
Eistanzes repräsentierten die Deutschen Meister Kati Winkler
und Rene Lohse aus Berlin mit ihrer neuen Kür, einem lebhaften
Gospel- und Jivebeitrag. Mit ihnen kamen ihre Trainingspartner,
die Juniorenmeister Miriam Steinel und Vladmir Tsvetkov mit
ihrer "Zirkus"-Kür. Deutsche Meister auch in den
Einzel-"Disziplinen": Susanne Stadlmüller aus
Oberstdorf und Stefan Lindemann aus Erfurt. "Das ist schon
die Crème de la Crème", klassifizierte Treitz und dachte
dabei vor allem an den Nachwuchs: "Die Kids sind schon sehr
stolz, mit der Weltspitze zu laufen".
Der junge Elan war gleich spürbar, als die Vereins-Kleinsten
zusammen mit dem Nachwuchs-Synchron-Team "Rising Stars
Mannheim" die Gala eröffneten, in Formationen, als Sterne
oder den "Macarena" tanzend. "Nachwuchsprobleme
haben die hier, glaube ich, keine", schmunzelte Janet
Mickel aus Hemsbach angesichts des Gewusels auf dem gefrorenen
Nass. Dort indes sind eher die Club-Schwierigkeiten zu suchen,
bestätigte Sprecherin Treitz: "Wir bräuchten dringend
mehr Eis, müssen uns die Halle aber mit den Jungadlern und den
öffentlichen Läufern teilen." Auch eine bessere
Kooperation mit den Schulen bei der Planung von Unterricht und
Training sei wünschenswert, so Treitz, die angesichts des
Kommens von Schirmherr und Erstem Bürgermeister Norbert Egger
auf mehr Resonanz in der Öffentlichkeit hofft. Aber auch unter
nicht immer einfachen Bedingungen bringt der MERC
ausgezeichneten Nachwuchs heraus, wie die Meisterklasse-Läuferinnen
Katharina Häcker, Christiane Berger, Jessica Board, Patrizia
Wittich und Simone Lang, die erst achtjährige D-Kader-Läuferin
Larissa Vetter, die Nachwuchsmannschaft mit Vereinsmeister
Adrian Schader sowie das Synchron-Team "Shooting Stars
Mannheim" mit seinen Formationen und gewagten Kreuzungen
bewiesen. Die 800 Zuschauer jedenfalls waren begeistert.
"Die Springerei ... also, ich würde mir den Hals
brechen", zeigte sich Physiotherapeutin Birgit Nachbar von
der Technik ihrer jungen Schützlinge beeindruckt. "Auch
die Show hat gepasst, alles war sehr ausgewogen", meinte
Gabriele Lang aus Mannheim: "Und die Russen sind natürlich
eine Nummer für sich."
Von unserem Mitarbeiter: Christian Schreider
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RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 23. Okt
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