Zwölf Mädchen waren am Start, sechs eroberten die Siegertreppchen,
gleich vier gewannen Gold: Die jüngsten Eiskunstläuferinnen des
Mannheimer ERC überzeugten bei den baden-württembergischen
Nachwuchsmeisterschaften in Schwenningen auf der ganzen Linie. Gar einen
Doppelsieg landeten bei den Neulingen - der höchsten der unteren
Nachwuchsklassen - Shira Willner (1.) und Seher Güler, die zwar nach
dem Kurzprogramm die Plätze tauschten, aber keine andere Konkurrentin
vorbeiließen.
Bei den Anfängern imponierte Briana Muonz die Jury vor allem mit
wunderschönen Pirouetten und arbeitete sich bei den jüngeren Mädchen
noch von Platz zwei nach dem Kurzprogramm (KP) ganz nach vorn. Am Gold
von Kaori Shiga bei den etwas Älteren gab es nach ihren klaren Siegen
sowohl im KP als auch nach ihrer schwierigen, ausdrucksstarken Kür nie
einen Zweifel. Dahinter sicherte sich Ayako Wasiliew Rang vier, beim
Jahrgang 89/91 wurde Manuela Gülich Fünfte.
Noch kein Kurzprogramm, sondern nur eine Kür ist im so genannten
Wettbewerb der Kunstläuferinnen verlangt. Und hier setzte sich - ganz
die Tochter von Claudia Leistner und Stefan Pfrengle - die erst siebenjährige
Julia Pfrengle dank ihres kessen Vortrages, eines sauber gesprungen
Axels und eines gelungenen Doppelsalchows souverän an die Spitze des
Feldes. Als Dritte lief die tänzerisch begabte Luisa Weber aufs
Treppchen, Summer Morley kam auf Rang sieben. Bei den älteren Jahrgängen
wurden Victoria Vandenbroucke (Jg. 93) und Laura Schubach (Jg. 90-92)
Vierte, Aileen Wendler Sechste. sd